Typische Anordnung & Abteilungsreihenfolge:
- Eingangsbereich (Frische): Obst und Gemüse befinden sich fast immer direkt am Eingang. Dies vermittelt Frische, Gesundheit und Qualität.
- Rechte Seite/Folgebereiche: Oft folgen Backwaren oder Blumen, um den Duft und das visuelle Erlebnis zu verstärken.
- Mittelbereich (Trockensortiment): Regale mit Konserven, Nudeln, Backzutaten, Snacks, Süßwaren und Haushaltsartikeln füllen das Zentrum.
- Außenwände (Grundnahrungsmittel): Milch, Eier, Wurst und Käse (Kühlregal) sind oft an den Außenwänden oder ganz hinten platziert. Das zwingt Kunden, durch die anderen Gänge zu gehen.
- Hinten/Ecke: Tiefkühlabteilung und Getränke befinden sich häufig im hinteren Teil, da sie schwerer sind und gezielt angesteuert werden.
- Bedienungstheken: Fleisch, Wurst und Käse liegen oft am Ende des Laufwegs, um den Einkauf abzurunden.
- Kassenbereich (Impulsware): Kleinartikel wie Süßigkeiten, Zeitschriften oder Batterien an der Kasse, um Wartezeiten für Impulskäufe zu nutzen.
Wichtige Gestaltungsprinzipien:
- „Stopper“: Sonderangebote im Mittelgang unterbrechen den Kundenfluss für Spontankäufe.
- Blickhöhe: Marge-starke oder Markenprodukte werden auf Augenhöhe platziert.
- Kinderaugenhöhe: Kinderprodukte (wie zuckerhaltige Cerealien) befinden sich weiter unten.
Tipp: In der Regel wird der Supermarkt gegen den Uhrzeigersinn durchlaufen, da die meisten Menschen Rechtshänder sind und sich nach rechts orientieren.